AutorInnen wie Thomas Chius versuchen, der zunehmenden Verhärtung in den heutzutage oft stark moralisierend geführten Diskussionen über gesellschaftlich relevante Themen entgegenzuwirken. Sie nutzen die literarische Form beispielsweise einer Erzählung, um die Gleichberechtigung einer jeden Meinung, so sie sich zur Gewaltfreiheit bekennt, in Geschichten darzulegen.
Deren Akteure gehen hier weitgehend respektvoll miteinander um, ohne sich nicht geteilte oder sogar verachtete Meinungen anderer zueigen zu machen.

Pluralität von Meinungen muss existieren können, ohne Freundschaften und Familien auseinanderzureißen; irgendwo bestehen immer auch Gemeinsamkeiten, über die man zusammenfinden kann.

Diese AutorInnen schreiben also für LeserInnen mit offenem Herzen und Neugier auf andere als die eigenen Gedanken.